Datenflut verlangt nach neuen Rechner

Donnerstag, den 25. Februar 2016 um 19:38 Uhr

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„Datenflut verlangt nach neuen Rechner.

Seit Jahren schon boomt die Rechenzentrums-Branche in Frankfurt. Ein Ende der Nachfrage nach Flächen für Hochleistungsrechner ist nicht in Sicht – zumal nun Mittelständler den Cloud entdecken.“  Soweit die Meldung in der FAZ vom 18.02.2016.

Die Branche rüstet also auf. Immer mehr Unternehmen bereiten sich auf die Entwicklung WEB 4.0 vor und wollen in die neue Technik investieren. Nur setzt dies auch eine entsprechende Infrastruktur voraus. Eine Infrastruktur, die sowohl auf dem Land als auch in der Stadt vorgehalten werden muss, aber nicht verfügbar ist. Um das vorhersehbare Datenvolumen managen zu können und die Unternehmen zeitgerecht am World Wide Net teilhaben zu lassen, reicht es nicht aus mit der „bewährten“ Technologie den Ausbau zu forcieren. Hier müssen Konzepte realisiert werden die über 2020 hinaus Lösungen aufweisen. So reicht es nicht aus ein schnelles Glasfaserkabel von Netzknoten zu Netzknoten zu verlegen, auch die  „letzte Meile“, der Anschluss innerhalb der Kommunen und der Hausanschluss, muss der neuen Technologie Rechnung tragen. Die von der Telekom favorisierte Technik  des „Vectoring“ kann nur eine Notlösung sein. TV Kabelnetzbetreiber haben hier bereits mit der neuen Technologie den Wettbewerb beflügelt. Nur haben die privaten Anbieter hauptsächlich den Privatkunden im Visier, weniger die gewerblichen Kunden. Wir sehen es also auf dieser vorherrschenden Meinung, mit „Reparaturen“ an der gegebenen Technologie als Geldverschwendung gegenüber Kunden und Politik an, in dem man Investitionen in die Zukunft mit Reparaturkosten in die Gegenwart verhindert. Die Nähe des Wetteraukreises zum Internetknoten Frankfurt bietet die einmalige Chance, mit einer zeitgemäßen Investition in die Infrastruktur des WEB 4.0, auf Augenhöhe mit der Technologie zu sein, und somit Unternehmer und Wissenschaftler ein Zuhause in der Wetterau zu bieten. Und wenn man es richtig anpackt auch den Rechenzentren, die dringend Flächen suchen. Davon hätte die Wetterau genug

Hansjörg Frank, Freie Wähler-FWG/UWG Wetterau