Schulsozialarbeit

Mittwoch, den 21. Januar 2015 um 15:59 Uhr

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Pressebericht

Die Freien Wähler unterstützen die Forderungen der Grünen zum Ausbau der Sozialarbeit in den Wetterauer Schulen, fordern aber klare Regeln wie sie seinerzeit der frühere Kultusminister Banzer vorgeschlagen hatte. Alle anderen Berechnungen mit zusätzlichen Pädagogenprozenten bringen nichts, obwohl ein Aufschlag von 0,5 % auf die Lehrerzu-weisung erfolgt. Dieser Aufschlag wird von den Schulleitungen meistens zur Vertretung bei

Ausfällen von Lehrern genutzt, erklärte der kommunalpolitische Sprecher Kreisbeiogeord-neter Helmut Münch. Da die Grünen Teil der Landesregierung sind, könnten sie eine Neuregelung in Wiesbaden durchsetzen. Ohne eine klare Landesvorgabe ( 1/3 Land,

1/3 Kreis, 1/3 Kommunen) sei eine sinnvolle Sozialarbeit nicht möglich. Allerdings müsse die Kommunalaufsicht die 1/3-Finanzierung der Gemeinden auch genehmigen.

Der Erste Kreisbeigeordnete Betschel habe doch bei den Grünen auch auf Landesebene einen entscheidenden Einfluss, so dass in Wiesbaden endlich zeitnah neu entschieden werden könnte. Gerade im Hinblick auf die hohe Zahl von Flüchtlingen ist eine gute Schulsozialarbeit dringend geboten, damit diese Kinder gut integriert werden und auch die deutsche Sprache zügig lernen. Im Hinblick auf die Flüchtlingsunterbringung hätten die Freien Wähler bisher noch nicht zur Kenntnis nehmen können, dass die christlichen Kirchen eigene Immobilien zur Verfügung stellen. Die Kirchenvertreter ermahnen ständig die Politik, sich besser einzubringen, gehen jedoch selbst nicht mit gutem Beispiel voran, erklärte Münch abschließend.

 

 

 

Pressestelle

 

(gez. H. Jablonka-Münch)