Freie Wähler im Gespräch mit den Landratskandidaten von SPD und CDU

Mittwoch, den 12. November 2014 um 19:25 Uhr

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Auf Einladung der Freien Wähler Wetterau stellten sich die Landratskandidaten der SPD, Landrat Arnold, und der CDU, Bürgermeister Hermann in getrennten Gesprächen. Beide gaben den Vertretern der Freien Wählern Gelegenheit, sich aus 1. Hand über die Ziele des Wirkens im Falle einer Wahl zu informieren. Wie der Kreisvorsitzende Ronald Berg betonte, möchten die Freien Wähler der Wetterau die Kandidaten persönlich kennen lernen und die Perspektiven für eine gemeinsame Arbeit im Kreis sondieren.

Nach einer Vorstellung der eigenen Person unter Darlegung der Ziele für die nächste Wahlperiode schloss sich eine offene Diskussionsrunde an. Beide Kandidaten betonten, dass sie zu regelmäßigen Gesprächen mit den Freien Wählern zur Verfügung stünden und sich einen offenen Umgang mit den Freien Wählern vorstellen. Fraktionsvorsitzender Spamer lobte die Aussprache mit den beiden Kandidaten, die ohne Vorbehalte auf die vielfältigen Fragen der Freien Wähler antworteten. Als Kernfrage stand die finanzielle Perspektive des Wetteraukreises genauso Mittelpunkt wie die Aspekte der Bildung und die Entwicklung der Sozialbereiches. Einigkeit bestand darin, dass ausgeglichener Haushalte als Voraussetzung für eine größere politische Handlungsfähigkeit im Vordergrund stehen müssen. Die Gespräche endeten mit der beiderseitigen Absichtserklärung, sich jährlich in ähnlicher Weise auszutauschen.

Abschließend betonte Vorsitzender Ronald Berg, dass beide Kandidaten die Eignung zum Amt eines Landrates besitzen. Es besteht jedoch die Befürchtung, dass die Wahlbeteiligung sehr niedrig liegt und sich damit ein geringes Interesse der Bevölkerung an der Direktwahl eines Landrates niederschlägt. Fraktionsvorsitzender Spamer betonte wörtlich: „Die demokratischen Parteien sollten das jetzige System der Direktwahl von Landräten auf den Prüfstand stellen. Im Gegensatz zu Direktwahl von Bürgermeistern, bei denen noch eine akzeptable Wahlbeteiligung insbesondere in kleineren Gemeinden zu verzeichnen ist, ist das Interesse an Landratswahlen durchweg gering.“