Anfragen 17. Juli 2014

Donnerstag, den 17. Juli 2014 um 18:45 Uhr

| Drucken |

Sehr geehrte Frau Paulenz,

 

für die Sitzung am 17. Juli 2014 stellt die Fraktion der Freien Wähler folgende Anfragen

bzw. folgenden Antrag:

Anfragen:

  1. Zunächst fragen wir nach den Antworten auf die CDU-Anfragepunkte sowie auf die

Stellungnahmen der Kommunen.

 

  1. Auf Seite 19 des Schulentwicklungsplans wird für die nächsten Jahre von einem

massiven Rückgang der Schülerzahlen gesprochen.

Wir bitten um eine genaue Aufstellung, welche Schulen direkt betroffen sind und

welche Klassenräume dadurch leer stehen bzw. eine andere Nutzung erfahren

ggf. welche?

 

  1. Welche Räumlichkeiten sind bei einem Wegfall von Förderschulen für die Durch-

führung der Inklusion erforderlich?

Wieviel zusätzliche Lehrkräfte bzw. sozialpädagogisch ausgebildete Personen

werden benötigt?

 

  1. Sind bei der Durchführung der Regionalkonferenzen auch die Schulen umliegender

Städte und Gemeinden einbezogen worden oder betrafen die Befragungen nur den

entsprechenden Schulstandort? Wird ggf. eine Befragung deshalb nachgeholt, weil

der komplette Schulentwicklungsplan nicht an die Schulen übermittelt wurde?

 

  1. Wie ist haltbar, dass bei einer evtl. Einrichtung der gymnasialen Oberstufe in Wölfers-

heim die Jahrgangsbreite auf max. 120 begrenzt wird bei freier Schulwahl der Eltern?

 

  1. Welche Umbau- bzw. Neubaukosten entstehen in Wölfersheim und an welcher Stelle

werden diese Haushaltsmittel eingespart?

 

  1. Welche Folgen ergeben sich für die Schülerbeförderung nach Wölfersheim?

 

  1. Wie sieht die Kooperation der Singbergschule mit der Berufsschule in Butzbach

im Detail aus?

 

  1. Wie viele Schüler besuchen eine gymnasiale Oberstufe in Hungen und Lich und

aus welchen Kommunen kommen diese?

 

 

A N T R A G  zu Pos. 20, Schule am Dohlberg in Büdingen

Der unter C vorgesehene Prüfungsauftrag zur Umwandlung in eine Mittelstufenschule bzw.

zu einer kooperativen oder integrierten Gesamtschule ist zu streichen.

 

Begründung:

 

Hierzu besteht derzeit kein Anlass. Die Schule befindet sich in ihrer derzeitigen Konzeption

gut aufgestellt. Es bedarf keines Prüfungsauftrags zumal kein Antrag der Schule vorliegt.

Wir brauchen im Übrigen keine zusätzliche gymnasiale Oberstufe zum räumlich angrenzenden Gymnasium.

 

Nach Aussage von Schulexperten würde die beabsichtigte Umgestaltung Kosten in Höhe von

ca. € 3 Mio. verursachen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

(gez. Erich Spamer)                                                                                                 (Helga Jablonka-Münch)

Fraktionsvorsitzender                                                                                         Geschäftsführung