Unterbringung von Flüchtlingen

Mittwoch, den 08. Januar 2014 um 18:20 Uhr

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Pressebericht                                                                                            08. Januar 2014

In einer Sitzung des Arbeitskreises Finanzen der Freien Wähler (FWG/UWG) mussten die Anwesenden zur Kenntnis nehmen, dass der Sozialdezernent Betschel-Pflügel im Gegensatz zu seinen Aussagen noch keine gemeinsame Linie mit den Städten und Gemeinden des Wetteraukreises gefunden hat in welcher Form die Kommunen mitfinanzieren sollen

obwohl er von einer Bürgermeistervereinbarung spricht, die im übrigen von den jeweiligen Gemeindegremien zusätzlich zu beschließen ist. Die Mitfinanzierung der Kommunen stellt für diese eine zusätzliche Belastung dar.

Andererseits werden die Gemeinden von der Kommunalaufsicht immer wieder gedrängt, ihre Haushalte zu sanieren und auszugleichen. Bei immer mehr zusätzlichen Lasten von Bund, Land und Kreis bleibt nur noch der Griff in die Taschen der Bürger durch Gebühren- oder Steuererhöhungen.

Die Freien Wähler begrüßen es, dass alle Kommunen aktiv an der Unterbringung von Flüchtlingen beteiligt werden. In diesem Zusammenhang halten sie es für positiv, dass auch ein Meinungsaustausch mit den Kirchen stattfindet. Hierbei genügt es jedoch nicht, die Politik aufzufordern diese Probleme zu lösen. Vielmehr sollten die Kirchenvertreter einmal darüber nachdenken, ob sie nicht auch in der einen oder anderen ihnen gehörenden Immobilie Flüchtlinge unterbringen können. Hierbei ist die Aussage des evangelischen Dekans Guth nützlich, der in der Presse von einem respektvollen Umgang mit Asylbewerbern gesprochen hat. Die Freien Wähler unterstützen die vielfältigen Bemühungen ehrenamt- licher Kräfte, Flüchtlinge und Asylbewerber in unser Gemeinwesen zu integrieren.

Pressestelle

gez. H. Jablonka-Münch