Keine Windkraftanlagen im Wald

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KRAFT-WÄHRME-KOPPLUNG - UWG Butzbach für Anlagen, die "Strom erzeugen, wo er gebraucht wird"

Widerstand_WindrderTaunusWebIm Rahmen des Bundes- und Landtagswahlkampfes lassen die Grünen nichts unversucht um für Windkraftanlagen       im Wald zu werben                              Die ehemalige Umweltpartei wird damit immer stärker zur Speerspitze der Umweltzerstörung.   Sie geben den Wald als Bedarfsfläche gegenüber der  Windkraftindustrie  preis, opfern unseren Wald für ihre ideologischen Interessen und sammeln nebenbei  von den Profiteuren Spendengelder ein. Im Rahmen aller alternativen Energien sprechen sich die Grünen vehement für den Ausbau der Windenergie aus, obwohl  anerkannte Alternativen  da sind.             In Butzbach haben wir das Wohngebiet „Am Limes“ in vorbildlicher Weise mit einer Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) versorgt. Bei der Produktion von Wärme wird Strom erzeugt und damit das verbrannte Gas effizienter genutzt. Leider sind diese Anlagen momentan nur für große Wohneinheiten und gewerbliche Nutzung wirtschaftlich sinnvoll. Im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser ist die Anschaffung zu teuer. Die Technik ist parteiübergreifend anerkannt und hat leider nur einen Fehler. Weder große Energieversorger noch kommunale Energieversorger können mit diesen Anlagen Gewinne erwirtschaften bzw. wirtschaftliche oder politische Macht ausüben. Bei der Energiewende geht es anscheinend nicht um die Interessen der Bürger oder der Umwelt, sondern darum, welche Chancen durch das Vakuum des Atomausstieges sich für andere Machtstrukturen ergeben. Daher gibt es über die Standardförderung hinaus kein Interesse diese Technik, als Alternative, auch für Ein- und Zweifamilienhäuser attraktiv zu gestalten. Ähnlich wie im Solarbereich könnten bei entsprechender Förderung über eine erhöhte Stückzahl auch bei Minianlagen die Anschaffungskosten reduziert werden und eine Wettbewerbsfähigkeit entstehen. Der Vorteil bei anstehenden Heizungserneuerungen eine entsprechende KWK zu installieren  sind noch größer als die dezentrale Windenergie. Es wird kein Wald gerodet. Es werden keine großen Überkapazitäten von Windstrom aufgebaut, die an der Leipziger Börse verschleudert werden müssen. Der Strom wird dort erzeugt, wo er auch gebraucht wird, beim Bürger. Im Winter mehr und im Sommer weniger. An kalten Tagen mehr, an warmen Tagen weniger und damit im gleichen Zyklus wie der Stromverbrauch. Die UWG Butzbach möchte mit diesem Beispiel aufzeigen, dass Windenergie im Wald nicht alternativlos ist, so wie insbesondere die Grünen es gerne darstellen. Die Förderung muss darauf abgestellt werden, dass der Strom dort erzeugt wird, wo er auch benötigt wird. Insbesondere muss die Speichertechnik in der Weise weiterentwickelt werden, dass die Wirtschaft auch in der Lage sein muss, Garantien für die Energiespeicher beim Kunden  auszusprechen. Das Geld der Bürger sollte dem Wohl der Bürger dienen und dies auch in Bodenrod, Maibach, Münster, Hoch-Weisel und Espa.              

Mit freundlichen Grüßen  

Thomas Gerum

  Vorsitzender