Gemeinde Ober-Mörlen

Bürgermeisterkandidat Jan Wölfl, Ober-Mörlen

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FWG-Mann Jan Wölfl möchte Bürgermeister werden

Ober-Mörlen (hau). Diesmal dürfte es spannend werden. Nachdem die Bürger bei den letzten beiden Urnengängen die Wahl hatten, sich für oder gegen den einzigen Kandidaten Sigbert Steffens zu entscheiden, werden es bei der Bürgermeisterwahl am 13. Mai mindestens zwei Kandidaten sein.

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Fraktion und Partei stehen hinter ihrem ersten FWG-Bürgermeisterkandidaten Jan Wölfl (5. v. l.) seit Parteigründung 1981. (Foto: hau)
Am Samstag warf Jan Wölfl (FWG) seinen Hut zu dem von Jörg Wetzstein (CDU) in den Ring. Ihn treibe nicht der olympische Gedanke »Dabeisein ist alles«, betonte der 48-jährige gebürtige Ober-Mörler bei einer Pressekonferenz. Es sei sein fester Wunsch, Bürgermeister von Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg zu werden.

»Die Freie Wählergemeinschaft steht geschlossen hinter ihrem ersten Bürgermeisterkandidaten seit Gründung vor 31 Jahren«, unterstrich Vorsitzender Herbert Hahn. Unisono hatte die FWG am Vorabend für Wölfl gestimmt. »Er bringt genau die richtige Mischung aus Einsatz, Biss, Wissen, Teamgeist und Gestaltungswillen mit, die wir hier brauchen«, sagte Hahn. Die freien Wähler seien froh und stolz, einen Kandidaten zu haben, der die Chance habe, zu gewinnen – zumal sich die FWG losgelöst von Ideologien und Parteiprogrammen ganz dem Wohl der Gemeinde verpflichtet fühle. »Wir kennen und schätzen Jan Wölfl als absolut kompetent und zielstrebig. Er geht nötigenfalls auch unbequeme Wege und vertritt seine Meinung ehrlich und verbindlich.«

»Ober-Mörlen hat hervorragende Ressourcen und Rahmenbedingungen«, unterstrich Wölfl im Pressegespräch, seinen Heimatort zielstrebig gestalten und vermarkten zu wollen. Er wolle im Schulterschluss mit Verwaltung und Gremien, mit offenen Augen und Ohren Ideen entwickeln und umsetzen. »Längst geht es nicht mehr darum, eine Gemeinde nur zu verwalten. Auch kleine Gemeinden müssen viel für das Zusammenleben und die Attraktivität tun, wenn sie im Wettbewerb bestehen wollen.«

Als Aufgabenschwerpunkte benannte der Bürgermeisterkandidat die Förderung der Lebensqualität und des Miteinanders der Generationen. Dazu gehörten die Ausweitung des Kulturangebotes und die Frage, warum es in Ober-Mörlen noch kein Pflegeheim für Senioren gibt. Besonderen Wert legt Wölfl auf die Förderung von Wirtschaft und Handel sowie die Schaffung von Neubaumöglichkeiten. »Ober-Mörlen ist ein schlafender Riese«, umschreibt er die Ausschöpfung von Ressourcen und Nachfrage im Speckgürtel von Rhein-Main.

Konkret steht Wölfl für den Bau einer neuen Sporthalle am Standort Lekkerkerkplatz. »Das ist das Mindeste, was wir uns leisten können müssen«, plädiert er für die ganzjährige Kombination von Kultur und Sport im Ort. Günstige Kredite zur Finanzierung seien kein Teufelszeug, zumal die Gemeinde kerngesund dastehe. In Sachen Umgehungsstraße wünsche er sich mehr Selbstbewusstsein und Bürgerinitiative. »Warum gibt es in Ober-Mörlen keine Transparente«, ermuntert er, kräftiger zu trommeln, zumal über die derzeitige Variante Konsens bestehe. Auch für den Lärmschutz an der Autobahn will Wölfl sich stark machen, für mehr Sauberkeit im Dorf und die Entwicklung von dezentralem Bewusstsein in Energiefragen.
Für das Bürgermeisteramt gewappnet fühlt sich Jan Wölfl durch langjährige kommunalpolitische und berufliche Erfahrung. Der gelernte Industriekaufmann und Diplom-Verwaltungswirt kann auf 25 Jahre Erfahrung im öffentlichen Dienst zurückblicken, davon lange Zeit als Führungskraft und Vorgesetzter. Der stellvertretende Geschäftsführer des Jobcenters Wetterau arbeitet in seiner Freizeit seit zehn Jahren im Gemeindeparlament. Verantwortung übernahm er als FWG-Fraktionsvorsitzender und als Vorsitzender in verschiedenen Ausschüssen, derzeit im Haupt- und Finanzausschuss. Beschrieben wird er als »guter Redner, lösungsorientierter Kommunalpolitiker und Teamplayer«, der für Kontinuität steht.

Geboren und aufgewachsen in Ober-Mörlen, kehrte der verheiratete Vater zweier Kinder 1993 nach einer Zeit in Bad Nauheim in sein Heimatdorf zurück. »Ich fühle mich pudelwohl hier, kenne mich gut aus und möchte gestalten statt meckern«, sagt Wölfl. Er sei ein kommunikativer Typ und eine Kämpfernatur. »Was ich mache, mache ich richtig«, erklärt er seine völlige Hingabe an die Kommunalpolitik. Da bleibe keine Zeit für ein aktives Vereinsleben. Dennoch ist der Familienvater passionierter HSG-Mörlen-Anhänger und auch deren Hallensprecher bei der ersten Herrenmannschaft. Im Dorf und seiner Umgebung ist der Bürgermeisterkandidat seit jeher viel unterwegs, sei es beim Spaziergang, joggender Weise, mit dem Mountainbike oder zum Treffen mit Freunden über Parteigrenzen hinweg.

Quelle: Wetterauer Zeitung





 

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