„Viel Wind um den Winterstein“

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„Wir warten auf die Reaktion aus der Bevölkerung“

so der Pressesprecher der UWG Friedberg, Hansjörg Frank, in einer Presseerklärung zu dem Antrag der Grünen im Stadtparlament Friedberg „Interkommunale Zusammenarbeit, Abstimmung und Beantragung von Fördergeldern für das Projekt Windpark Winterstein“. Im Detail geht es um mindestens 9 Windräder mit einer Nabenhöhe von 150 m (Gesamthöhe mit Rotorblättern über 200 m).   Bei diesem Antrag ging es um Beschaffung von Fördermittel zur gemeinsamen Planung und Bau des sogenannten Windpark Winterstein in Zusammenarbeit mit mehreren Kommunen (Friedberg, Rosbach, Wehrheim, Ober-Mörlen).

Wenn sich mittlerweile nur noch ein kleiner Teil des Stadtparlamentes gegen den Bau der Windkraftanlage ausspricht und die Bevölkerung der beteiligten Gemeinden bis jetzt noch keine Bedenken geäußert hat, wundern wir uns, dass die nachhaltige Fällung von tausenden Bäumen für die Anlage, die Zufahrtsstraßen und Stromtrasse, billigend in Kauf genommen wird.                

Wenn schon die geplante Ersatzanpflanzung von ca. 60 Bäumen auf der Kaiserstrasse eine Unterschriftenaktion gegen Baumfrevel und in Folge eine Umpflanzaktion von sieben Bäumen auf dem Elvis-Presley- Platzes für 15.000€ ausgelöst hatte, ist es doch höchst erstaunlich, dass beim Projekt Windkraftanlage Winterstein kein Widerspruch von Baumschützern und unterstützenden Parteien zu hören ist. Dass die Partei die Grünen, zusammen mit den Naturschützern wie BUND und NABU im Kommunalwahlkampf einen Bestand der Kaiserstraßenbäume vehement forderten, ist im Hinblick auf ihr jetziges Verhalten paradox. Dass jetzt auch SPD und CDU mit Begeisterung in unserem nahegelegenen Erholungsgebiet diese Anlage fordern kann man nur noch mit Kopfschütteln zur Kenntnis nehmen.                      Zumal Letztere bei der Windkraftanlage zwischen Bruchenbrücken und Wöllstadt diese Thema noch konträr gesehen und vertreten hatte  Die Tatsachen , dass die Flora und Fauna und das das Weltkulturerbe Limes geschädigt werden, die „Verspargelung“ der Landschaft fortschreitet und die Bevölkerung den Bau von immer mehr Windkraftanlagen wegen deren immensen Geld- Förderung mit erhöhten Strompreisen teuer bezahlen muss, wird von den Befürwortern ausgeblendet. Eine erhöhte, lokale Wertschöpfung wird bei einer Großwindanlage sicherlich nicht in der Region generiert. ie Aussage des Fraktionvorsitzenden Bernd Messerschmidt bei der letzten      Stadtverordnetenversammlung zu „ 

Theologen oder Biologenbezog sich auf die Aussage

 

der Ethikkommission der Bundesregierung zum Atomausstieg  Dieser wurde unstrittig kopflos und überhastet durchgeführt und zeigt sich allmählich in seiner ganzen Tragweite:               Offshore Windparks ohne Anschlüsse an Land, fehlender Netzausbau, gigantische Fördergelder an den falschen Stellen...                        

nationaler Alleingang der Energiewende ohne Abstimmung mit den Nachbarn,die Liste wäre beliebig verlängerbar. Dass dem Fraktionsvorsitzendem, einem pensionierten Flugkapitän, das Thema Technik sicher näher als den meisten Stadtverordneten ist, mag das vom Redakteur gesehene Schmunzeln der Anderen erklären, die offensichtlich an dieser Stelle das komplexe Thema nicht nachvollziehen konnten oder wollten.                                                           Ökoreligion verlangt anscheinend kein Nachdenken. Man wird sehen, wie lange das gut geht.

 

.UWG Friedberg, 21.02.2013

 

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