Neujahrsempfang FWG Büdingen

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Neujahrsempfang der Büdinger FWG - Landesvorsitzender Öhlenschläger Hauptredner

Neujahrsempfang_Bdingen

Beim Büdinger FWG-Neujahrsempfang (v.l.): Erich Spamer, Ulrich Majunke, Sabine Kraft-Marhenke, Landesvorsitzender Walter Öhlenschläger und der Wetterauer Freie-Wähler-Chef Ronald Berg (Münzenberg).

Eine gute Resonanz, viel Prominenz aus den eigenen Reihen und auch Interesse von anderer politischer Couleur in der Stadt verzeichnete Büdingens FWG während des Neujahrsempfangs im Pferdestall des Oberhofs. Wobei Hessens Landesvorsitzender Walter Öhlenschläger als Hauptredner fungierte, Landespolitisches formulierte und damit termingerecht agierte: Die anstehende Landtagswahl 2013 ließ grüßen.

Der Sonntag um elf Uhr geriet bei den Freien Wählern schon zum dritten Mal in Folge anlässlich des Jahresauftakts zur gemütlichen Runde, wie es Vorsitzende Sabine Kraft-Marhenke während ihrer Begrüßung formulierte und gleich einige Personen nannte, angefangen mit Stadtverordnetenvorsteher Bernd Luft (CDU) und Erstem Stadtrat Manfred Hix (SPD) - natürlich auch Bürgermeister Erich Spamer aus den eigenen Reihen und in der Folge mit Stadtrat Wilfried Molz, Sylvia Klein von den Grünen und Benjamin Harris, den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden. Viele andere fanden auch noch Erwähnung, wie beispielsweise Gederns Erster Stadtrat Herbert Weber (FWG). Dem lockeren Anlass entsprechend waren Büdinger Impressionen des Hobbyfotografen Werner Faßbinder zu betrachten und Klaviermusik vom in der Stadt lebenden amerikanischen Piano-Spieler Philip McCarty zu vernehmen.

Die betont freundliche Atmosphäre machte sich auch in den Wortbeiträgen breit. Vorsitzende Kraft-Marhenke betonte, in 2013 würden die Freien Wähler Bürgernähe ganz vorne anstellen. „Wir fühlen uns zudem der Fairness und Gerechtigkeit verpflichtet.“ Da brauche man in der parteiübergreifenden Arbeit auch kein Disziplinarverfahren gegen den Bürgermeister.

Dieser ließ es sich nicht nehmen, SPD und CDU kurz zur Brust zu nehmen: Der ehemalige Unions-Ministerpräsident Stefan Mappus (Baden-Württemberg) habe mal gesagt, so Erich Spamer einen Zeitungsbericht zitierend: „Mit meiner klugen Frau, einer studierten Sonderpädagogin, habe ich mich abends beraten. Das hilft schon in der CDU.“ Diesen Ball aufnehmend, führte der Rathauschef aus: „Das trifft nicht nur auf die Union Baden-Württembergs, sondern auch auf die CDU und SPD in Büdingen zu.“

Danach war Spamer lammfromm. Er kritisierte nicht eine einzige Person der politischen Kontrahenten und stellte die FWG-Vorgaben in den Vordergrund: „Den humanen Werten verpflichtet, aufgeschlossen für Neues, anpassungsfähig, leidenschaftlich und dem Menschen zugewandt.“

Sachthemen griff dann der neue FWG-Fraktionsvorsitzende Ulrich Majunke auf und präsentierte sich selbstbewusst sowie rhetorisch auf der Höhe. Man habe einiges mit auf den Weg gebracht, wie beim geplanten Neubau des Sportzentrums. Auch werde auf die gute Vermarktung des Gewerbegebiets „Reichardsweide“ geachtet. Erfolgreiche Dorferneuerungsprogramme und ein Ruheforst in Aussicht fanden bei Majunke ebenfalls Erwähnung, wobei ihm die Sanierung des städtischen Haushalts als wichtigste Zukunftsaufgabe erscheint.

Als wichtige Kraft gegen etablierte Mächte sieht Hessens Vorsitzender Walter Öhlenschläger die FWG bei der Landtagswahl in diesem Jahr. Der ehemalige Bäckermeister aus Südhessen und jetzige Prokurist bei einer international tätigen Spedition zeigte die Problemfelder der aktuellen Politik auf Landes- und Bundesebene auf: Keine Unterstützung für jene in Europa, „die uns jahrelang betrogen haben“, keine Privatisierung des Wasserrechts („Wasser ist ein Grundrecht für jeden“), keine Privatisierung des Rettungswesens in Europa, in Hessen eine klarere Schulpolitik als beim Chaos von G8 und G9 sowie Kommunen, die wieder einen echten gestalterischen Spielraum bekommen und keinen künstlichen wie durch den Schutzschirm. Öhlenschläger erhielt beim Neujahrsempfang der Büdinger FWG mehrfach Beifall für seine Ausführungen.

Bericht und Foto: Michael Giers, Kreisanzeiger

 

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