FW bei den Johannitern

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Freie Wähler Wetterau betrachten die Johanniter Unfallhilfe als tragendes Element des Rettungsdienstes in der Wetterau

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Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler Wetterau besichtigte den Stützpunkt der Johanniter Unfall Hilfe in Bad Nauheim. Regionalvorstand Pitsch erläuterte sehr eindrücklich die Aufgaben und Aktivitäten. Anschließend führte er mit seinem Team die Fahrzeuge für den Rettungsdiensteinsatz vor. Die Ausstattung hat sich erheblich ausgeweitet und verbessert. Sie entspricht inzwischen fast dem eines Operationssaals. Fraktionsvorsitzender Spamer betonte, bei einer solchen Ausstattung und bei der guten Qualität der Rettungskräfte und Notärzte in der Wetterau können die Bürger/innen des Kreises beruhigt die Notfallnummer 112 betätigen. Spamer wörtlich: “Wir können uns voll und ganz auf unsere Rettungsdienste verlassen. Bei diesen hohen Qualitätsstandards sind wir überzeugt, dass das Möglichste im Notfall geleistet wird.“ Die Fahrzeuge sind insbesondere für die Fälle vorbereitet, bei denen es auf jede Minute ankommt. Zu nennen sind hier insbesondere Schlaganfälle und Herzinfarkte.

Neben dem Rettungsdienst sind die Johanniter mit ihren Katastrophenschutzeinheiten auch eine Stütze des kreisweiten Katastrophenschutzes. In die Einheiten sind sehr viele ehrenamtliche Kräfte eingebunden, die für die Wetterau eine hervorragende Arbeit leisten. Bei der letzten Übung konnte man erkennen, dass sie Zusammenarbeit in der Wetterau ausgezeichnet funktioniert. Aber auch im Ernstfall stehen die Einheiten für eine schnelle Rettung und Bergung zur Verfügung. Als vor nicht allzu langer Zeit ein Altenheim wegen eines Brandes evakuiert werden musste, wurde sichtbar, dass es ohne die Ehrenamtlichen nicht geht. So standen nachts in kurzer Zeit genügend Kräfte zur Verfügung, um die verunsicherten Bewohner in kurzer Zeit gut unterzubringen. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Freien Wähler, Frau Köhler, betonte: “ Zu solchen Leistungen sind nur Organisationen in der Lage, die über ehrenamtliche Kräfte verfügen. Aus diesem Grunde sind wir gegen eine Privatisierung des Rettungsdienstes. Die privaten Anbieter leisten möglicherweise den Rettungsdienst mit einer ähnlichen Qualität. Was diese jedoch nicht leisten ist ein guter Katastrophenschutz. Hier ist das Ehrenamt gefragt. Private Firmen, die kommerziell den Rettungsdienst betreiben, haben keinerlei Interesse an ehrenamtlichen Einheiten. Die Aufrechterhaltung des Katastrophenschutzes käme den Kreis dann sehr teuer zu stehen, da hierfür eigens neue Strukturen aufgebaut werden müssten.“ 

Der finanzpolitische Sprecher der Freien Wähler, Helmut Münch, ergänzte: “ Die Folge einer Privatisierung des Rettungsdienstes wäre die Verkümmerung des Katastrophenschutzes. Jeder Bürger sollte sich vor Augen führen, was die ehrenamtlichen Kräfte der Johanniter, des Deutschen Roten Kreuzes, der Malteser oder des Arbeiter Samariter Bundes für die Allgemeinheit leisten. Die Kräfte stehen selten im Rampenlicht, sorgen jedoch in ausgezeichneter Weise dafür, dass die Wetterauer beruhigt schlafen können. Wir werden allen Privatisierungstendenzen, egal von wem diese auch angestrebt werden sollten, entschieden entgegentreten.“

Das ZOV-Vorstandsmitglied der Freien Wähler, Ottmar Lich, erläuterte eine weitere Funktion gerade bei Unfällen mit Energie, egal ob Strom oder Gas oder andere gefährlichen Stoffe, anhand seiner vielfältigen Erfahrungen als Brandschutzsachverständiger. Hierbei verdeutlichte er die Notwendigkeit der Beibehaltung der bewährten Strukturen. Wörtlich betonte er: “ Jedes Brandschutzkonzept geht von einem funktionierenden Rettungsdienst aus. Die Johanniter sind also immer als gut funktionierende Einheit mit einkalkuliert. Gerade bei Bränden in einem Krankenhaus oder Altenheim wird es ohne unsere bewährten Strukturen nicht gehen. Für die Rettung entscheidend ist das Miteinander von guten Feuerwehren und guten Katastrophenschutzeinheiten. In der Wetterau funktionieren beide als gutes Team. Und so soll es auch bleiben.“

Zum Abschluss der Veranstaltung dankte Fraktionsvorsitzender Erich Spamer allen Kräften der Johanniter, unabhängig davon, ob diese ehrenamtlich oder hauptamtlich tätig sind, für ihre gute Leistung für die Allgemeinheit rund um die Uhr und sprach die Hoffnung aus, dass die Johanniter unter Führung von Herrn Pitsch weiterhin ihre gute Arbeit verrichten dürfen. “Hoffentlich bleibt uns eine Diskussion über eine Privatisierung im Kreistag auf Dauer erspart“ betonte der Fraktionsvorsitzende zum Abschluss des Besuches. 

Pressestelle

(gez. H. Jablonka-Münch)

 

 

 

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