FREIE WÄHLER besuchen JAB Friedberg

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Die Freien Wähler Karben besuchten die Bildungseinrichtung Jugend-Arbeit-Bildung in Friedberg

JAB_Friedberg-GecksWelche Chancen haben Jugendliche und junge Erwachsene mit erhöhtem Förderbedarf im schulischen Bereich auf dem Arbeitsmarkt und wie kann der Start gelingen“, das fragte Martin Gecks, der FW-Landtagskandidat für die südliche Wetterau anlässlich seines Besuches bei Jugend-Arbeit-Bildung (JAB) in Friedberg, einer Einrichtung der Schottener Soziale Dienste gGmbH. Begleitet wurde er von der FW-Kreistagsabgeordneten Laura Macho und den Karbener FW-Vorstandsmitgliedern Rosemarie Plewe und Uwe Kiefl.  

Der Bildungsbegleiter von Jugend-Arbeit-Bildung (JAB) in Friedberg Klaus Wettlaufer (Tel. 06031 16 14 412) sowie die Dozentin Yulia Plaumann und die Sozialpädagogin Christiane Milde begrüßten die Besucher. Sie berichteten sehr lebendig und engagiert über ihre Arbeit mit den Jugendlichen und vermittelten einen guten Einblick in ihre Arbeit und Zielsetzungen.

„JAB betreut derzeit 21 TeilnehmerInnen während der Berufsvorbereitung, die von der Bundesagentur für Arbeit dieser Maßnahmen zugewiesen werden“, so Wettlaufer. Wie er weiter ausführte, erfolgt zunächst eine eingehende Eignungsanalyse, damit die auf den Einzelnen zugeschnittene individuelle Förderung aufgebaut werden kann. Mit dem annähernd hälftig gegliederten theoretischen und fachpraktischen Unterricht einerseits und der berufspraktischen Bildung in ausgewählten regionalen Betrieben andererseits erhalten sie die Möglichkeit, sich in den verschiedenen Berufsfeldern, wie z. B. Hotel und Gaststätte, Maler und Lackierer, Hauswirtschaft, Küche, Einzelhandel etc. auf dem ersten Arbeitsmarkt auszuprobieren und die Arbeitswelt mit ihren Anforderungen kennen zu                                                                        lernen.                                                                                                                                                                                                           

„Vorrangiges Ziel von JAB ist es, abzuklären, über welche Fähigkeiten und Fertigkeiten jeder Einzelne nach Absolvierung der Förderschule oder nach einem sich daran anschließendem Berufsbildenden Jahr verfügt und mit welchem Unterstützungsbedarf er auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden kann. Der größte Teil der Jugendlichen erreicht im Verlauf des Lehrgangs die Ausbildungsreife und absolviert im Anschluss eine durch die Agentur geförderte Ausbildung. Für die Anderen, die sich für die Ausbildung nicht qualifizieren können, werden Perspektiven erarbeitet, um z. B. eine Vermittlung in Anlerntätigkeit zu erreichen“, so Wettlaufer weiter.                                                                                                                                  

Auf Nachfrage der FW-Vorsitzenden Rosemarie Plewe erfuhren die Besucher, dass die Jugendlichen die Ausbildungseinrichtung 11 Monate durchlaufen. „Im vierten Jahr wird das Ausbildungsprogramm jetzt erfolgreich durchgeführt“, sagten nicht ohne Stolz die Mitarbeiter von JAB.                                                                                                                              

Bei einem anschließenden Rundgang und einem Gespräch mit den Jugendlichen berichteten diese auf Nachfrage des FW-Landtagskandidaten Martin Gecks, dass sie bereits zum größten Teil einen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben, und zwar in einem Berufszweig, der ihren Neigungen und Möglichkeiten entspricht.                                                                                  

Wie Uwe Kiefl von der FW Karben bekräftigte, hat er als selbstständiger Schreinerbetrieb in Karben wiederholt Jugendliche zur Berufsorientierung in seinem Betrieb beschäftigt. Er lobte besonders den Fleiß, das Engagement, aber auch den zum Teil erheblichen Förderbedarf in unterschiedlicher Form der an ihn vermittelten Jugendlichen.                                                    

Abschließend fragte die FW-Kreistagsabgeordnete Laura Macho, welche Wünsche JAB an die Politik habe. „Eine Turnhalle in der Nähe der Bildungsstätte oder ähnliches wäre wünschenswert, damit sich die Schüler zwischen den theoretischen Einheiten auch körperlich auslasten können“. Darüber hinaus wünsche man sich einen weiteren Ausbau der Schulsozialarbeit und zwar schon in der Förderschule, was helfen könnte, die breit gefächerten Probleme der Schüler bereits früher und auch häufiger zu erkennen, um die jungen Menschen so früh wie möglich zu fördern.

 

k_p

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Wetteraukreis

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