Frauennotruf

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Wichtige Säule gegen Gewalt!

Freie Wähler Wetterau besuchten kürzlich den Frauennotruf Wetterau in Nidda

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Die Freien Wähler Wetterau besuchten die Geschäftsstelle des Frauennotrufes, um sich vor Ort von der Arbeit des Frauennotrufes Wetterau zu überzeugen. Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle erläuterten Eingangs ihre Arbeit und stellten alltägliche Situationen aus ihrem Wirken vor. Die Palette des Wirkens ist sehr umfangreich, einen  Schwerpunkt bildet die telefonische und persönliche Beratung in kritischen Situationen. Weitere Hilfen werden im Rahmen der Krisenintervention, bei der Suche nach Ärztinnen, Anwältinnen, Therapeutinnen sowie durch Informationen zu juristischen Fragen gewährt. Aber auch die Beratung, Unterstützung und Begleitung bei Gerichtsverfahren und bei Behördengängen ist Gegenstand der angebotenen Hilfen.

Die Freien Wähler Wetterau unterstützen die Arbeit auch durch die Bereitstellung von Mitteln aus dem Haushalt des Kreises. Die stv. Fraktionsvorsitzende Laura Macho verdeutlicht: „Durch die engagierte Arbeit des Teams von Frauennotruf wird ein wichtiger Beitrag zur Deeskalation von häuslicher Gewalt geleistet. Betroffen sind hier meist Frauen und Kinder. Wenn es solche Einrich- tungen wie den Frauennotruf nicht gäbe, wäre mit einem deutlich höheren Anteil von Gewalt zu rechnen, der dann auch noch wesentlich länger andauern würde.“

Während des Besuchs stellte das Team vom Frauennotruf anhand von anonymen Beispielen dar, was im Einzelnen in das Leistungsspektrum der Arbeit täglich anfällt. Wenn bei den Betroffenen zum Beispiel durch das Verhalten der Ehemänner die Sozialkontakte auf Null reduziert werden, ist eine Ausgrenzung aus der Gesellschaft nicht mehr weit. Die Isolation kann außerdem zum Verlust des Selbstvertrauens, der Ausgrenzung der Kinder in den Kindergärten und Schulen und zur Verein- samung führen. Die frauenpolitische Sprecherin der Freien Wähler Wetterau betont: „So etwas dürfen wir nicht zulassen. Wir finden es gut, dass sie mit viel Engagement und Herzblut alle Möglichkeiten bis hin zu gerichtlichen Anordnungen ausschöpfen, damit solche Auswirkungen nicht eintreten.“

Nach ausgiebiger und lebhafter Diskussion sagte der Kreisvorsitzende  der Freien Wähler, Ronald Berg: „Die Freien Wähler der Wetterau werden sich dafür engagieren, dass die finanzielle Grundlage des Frauennotrufes erhalten bleibt. Neben den noch gewährten, jedoch zu geringen, Landesmitteln

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ist auch der Wetteraukreis in der Pflicht. Die eingesetzten Mittel rentieren sich schon deshalb, weil dadurch beispielsweise Heimunterbringungen von Kindern oder wesentlich teurere  Gesundheits- leistungen nicht in Anspruch genommen werden müssen. Wir werden auf ihrer Seite stehen, wenn versucht wird, eine Haushaltssanierung zu ihren Lasten vorzunehmen.

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Laura Macho bedankte sich bei den Gesprächspartnern

Für die umfangreichen Informationen und wünschte allen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Tätigkeit.

 

 

Pressestelle

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