Engin Eroglu überzeugte in Münzenberg

PDF | Drucken |

 „FREIE WÄHLER müssen in den Bundestag"  

Spitzenkandidat Engin Eroglu überzeugte in Münzenberg

ErogluinMnzenberg_005PR

Engin Eroglu, Rebecca Scholz, Ronald Berg

Am vergangenen Freitag konnte Kreisvorsitzender und Landtagskandidat, Ronald Berg den Spitzenkandidaten der FREIEN WÄHLER zur Bundestagswahl und Landesvorsitzenden der Jungen Freien Wähler Hessen, Engin Eroglu aus Schwalmstadt als auch unsere Wetterauer Bundestagskandidatin, Rebecca Scholz aus Reichelsheim in der Gaststätte „Gud Stubb" begrüßen. Eroglu, stellte sich den interessierten Bürger vor; Er wäre zwar mit 31 Jahren noch relativ jung, war aber schon sehr früh zur Politik gestoßenund bringt jedoch die aus seiner Sicht für den Bundestag unbedingt nötige kommunalpolitische Erfahrung als Mitglied des Kreistags Schwalm-Eder und Stadtrat der Stadt Schwalmstadt mit.                                                   

Auf kommunaler Ebene sind sie eine starke Kraft, die FREIEN WÄHLER. Die Partei, welche zum ersten mal zu Bundestagswahlen antritt konzentriere sich laut Eroglu „auf das Gestalten mit unseren erarbeiteten Perspektiven für Hessen, Deutschland und Europa. Direkte Demokratie auf allen Verwaltungsebenen, die Direktwahl des Bundespräsidenten sowie eine dezentral, kommunal angelegte Energiewende sind die thematischen Kernziele der FREIEN WÄHLER im Wahlkampf und darüber hinaus.

Wir sind der belastbare, kommunalpolitische und bürgernahe politische Riese mit Wahlprogrammen im Sinne der Kommunen. Das werden wir auch nach unserem Einzug in den hessischen Landtag und Bundestag am 22.09. beweisen. Es ist an der Zeit aktiv unser Land auch im Landtag mitzugestalten. Das wir es können, beweisen wir in Deutschland fast täglich mit 1400 Mandatsträgern in Hessen".Diese Zahlen sprechen durchaus für die FREIEN WÄHLER.

„Wir sind damit in Hessen auf kommunaler Ebene die „Drittstärkste Kraft" und liegen mit den fast 1400 Mandatsträger überlegen vor der FDP die gerade einmal nur ca. 400 Mandate auf sich vereinen konnte. Auf Deutschland bezogen stellen die FREIEN WÄHLER fast 10.000 Mandatsträger, die überwiegend ehrenamtlich zum Wohle des Volkes tätig sind

. Leider sind diese Zahlen offenbar für die die Boulevard-Presse nicht interessant genug. Diese konzentrierten sich lieber auf exotische Spaßparteien, wie die aus Island übergeschwappte „Piraten" oder die derzeit in aller Munde neugegründete populistische Eurohasser-Partei, AfD. Natürlich trügen die Umfragewerte. Da wir erstmals antreten, fehlen uns natürlich die Stammwähler, ergänzte Ronald Berg.Wir hoffen auf ein Überraschungsergebnis, ähnlich wie 2009 in Bayern, als gegen alle Prognosen die Freien Wähler mit 10,2 % in den Landtag einzogen.Wenn man sich allein den Wahlzettel sich betrachte, so spielen von den dort 15 gelisteten Parteien, 10 Parteien kommunalpolitisch überhaupt keine Rolle. Ich hoffe, die Wähler erkennen das, so Berg

Warum man sich zum Antritt bei der Bundeswahl entschieden habe, erklärte Eroglu weiter in seinem Impulsvortrag. Vorallem geht es darum einen Gegenpol zu den etablierten Parteien zu bilden, von denen viele die Bodenhaftung verloren hätten. Sie seien mitunter so lange an der Regierung, dass sie den Kontakt zur unteren Ebene vergessen haben. Unsere Wurzeln liegen aber genau dort, deswegen kennen wir auch die Nöte und Probleme vor Ort. Uns muss uns gelingen eine Lobbyisten –Partei wie die FDP abzulösen. Das einzige was die erreicht hätten, ist die Reduzierung der Mehrwertsteuer in der Hotelbranche. Entsprechend flossen auch wieder Zuwendungen dieser Branche in deren Parteikasse. Dies ist nämlich auch eine der Kernforderungen der FREIEN WÄHLER, die Parteienspenden von Konzernen auf 20.000 € zu begrenzen. Auch wollen die FREIEN WÄHLER für den Bürger mehr Selbst-, und Mitbestimmung. Durch mehr Volksentscheidungen als auch die Direktwahl des Bundespräsidenten sollen die Bürger mehr in die Politischen Prozesse eingebunden werden. Zum Thema Finanzen wird es mit den FREIEN WÄHLER keine Steuererhöhungen geben, denn die Einnahmen sprudeln mehr denn je. Trotzdem wächst der Schuldenberg unaufhörlich. Wir müssen anfangen endlich zu sparen. Dies kann erzielt werden durch massiven Abbau der Bürokratie. Auch sehen wir einige Behörden als überflüssig und plädieren daher zur Abschaffung der Regierungspräsidien und Staatssekretären als auch die personelle Reduzierung des Landtages.

Das Thema des Euro sehen die FW ebenfalls kritisch. Es kann nicht sein, dass die drei Bundesländer Bayern, Hessen und Baden-Württemberg über den Finanzausgleich nicht nur für die übrigen Bundesländer bezahlen, sondern auch noch für die Finanzmisere in Europa mit haften, so Eroglu.

Natürlich können wir nicht mehr den Euro abschaffen, erwiderte der Finanzfachmann Ronald Berg. Wir sind mit dem Euro in der Welt schon derart verflochten, das dieses Risiko für die Weltwirtschaft als auch Deutschland nicht absehbar wären. Wir plädieren aber für die Einhaltung der Maastricht-Kriterien und müssen Lösungen parat halten, wie Ländern wie Griechenland geholfen werden kann. Unsere Lösung für solche Länder kann nur die Einführung einer Zweitwährung sein, um die Wirtschaft innerhalb des Landes wieder voran zu bringen. Außenwirtschaftlich würde der EURO als Leitwährung beibehalten werden, so Berg.

In der nachfolgenden Fragerunde brannte auch das Thema der Altersvorsorge den Gästen unter den Nägeln. So monierte man die geringe Rentensteigerung und wünsche sich eine Anpassung an der Inflationsrate.

Unser Rentensystem ist nicht mehr zeitgemäß und zukunftsorientiert, bekräftigte Berg. Selbst die propagierte private Altersvorsorge ist nicht mehr sicher, da durch die derzeitige Niedrigzinspolitik des Staates sämtliche Rendite über die Inflation aufgefressen wird. Durch die auseinander triftende Demographie wird in naher Zukunft unser umlagefinanziertes Rentensystem nicht mehr funktionieren. Wir stehen vor einem riesen Problem der Altersarmut und unsere Regierung hat bis dato keine funktionierende Lösung hierfür parat. Auch unsere Staatsschulden werden nicht weniger, obwohl man durch den politisch gesteuerten niedrigen Leitzins an billiges Geld kommt. Diese Politik des „Aussitzens" muss endlich Ende haben. Wir sind bereit, an den Problemen in Deutschland mit zu arbeiten, so Berg abschließend.

Ronald Berg, 08.09.2013

 

k_p

KITA-Frei-Bild

jfw_junge_freie_waehler_blau

Flyer-FW-UWG
Wetteraukreis

Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00d190c/joomla/modules/mod_stats/helper.php on line 106
Seitenaufrufe : 786072