25 Jahre FWG/UWG Wetterau

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FREIE WÄHLER feiern Jubiläum

VollerSaal

Mit einem Festakt feierten die Freie Wähler FWG/UWG kürzlich in Büdingen ihr 25-jähriges Bestehen.

 

 

Stadfhrung

Im Vorfeld dieser Veranstaltung hatten einige Gäste die Möglichkeit genutzt, um an einem geführten Stadtrundgang teilzunehmen.  

RonaldBergspricht

Kreisvorsitzender Ronald Berg begrüßte zahlreiche Gäste und erinnerte in einer Einführungsrede an die Gründungszeit; Fast auf den Tag genau vor  25 Jahren, gründeten neben den damals 1.Vorsitzenden Robert Jung auch Hans Bremer, Manfred Mund, Günther Bögelein, Rudi Eimer, Alfred Schäfer, Karl Frank als auch damals ein noch recht junger Christian Weiße den Kreisverband der Unabhängigen Freien Wählergemeinschaft Wetteraukreis. Ihr Ziel war die Teilnahme an den Kreistagswahlen, bei der man leider bei der ersten Teilnahme recht knapp an der damals noch geltenden 5% Hürde wegen knapp 200 fehlender Stimmen scheiterte.

Die Freien Wähler ließen sich hierdurch aber nicht entmutigen und hatten dann 4 Jahre später ihr Ziel erreicht, in den Kreistag einzuziehen. Seitdem ist man mit 4 bis 5 Abgeordnete und einem Kreisbeigeordneten im Kreistag vertreten.

Erichspricht

Der derzeitige Fraktionsvorsitzende der FWG/UWG Wetterau, Erich Spamer, begrüßte ebenfalls in seiner Eigenschaft als Bürgermeister von Büdingen die Gäste. Spamer mahnte, das Respekt und Anerkennung nicht nur im Zusammenleben innerhalb der Gesellschaft, sondern vor allem auch in der Politik notwendig seihen.

Mnchspricht

Hauptredner des Tages konnte natürlich nur das Freie Wähler Urgestein Helmut Münch Landrat a.D sein; Ich bin kein Gründer, aber ich bin schon 24 Jahre dabei. Ich begann mein Engagement, als wir den ersten Einzug in den Kreistag knapp verpassten“ so Münch. „Es sei oft sehr schwierig, aus dem sehr heterogenen Umfeld der FREIEN WÄHLER in den einzelnen Kommunen eine schlagkräftige Truppe für den Kreistag zu formen. „Bei den Wahlen 2011 holten die einzelnen Gruppen im Schnitt 12,9 %, das Ergebnis im Kreistag lag aber bei 5,9 %“. Trotzdem sei die Arbeit im Kreistag sehr erfolgreich. Auch in der Opposition habe man immer wieder Akzente setzen können. Bestes Beispiel sei die Schaffung des Gesundheitszentrum Wetterau.“Zu Beginn dieses Vorhabens waren wir heftiger Kritik – vor allem von Seiten der Ärzte ausgesetzt. Später haben diese Kritiker diese Entscheidung nicht nur begrüßt, sondern schmücken sich heute mit diesen Federn“.

1.Reihe

Mit der aktuellen Lage im Kreistag zeigte sich Münch sehr unzufrieden;  „In Zeiten der großen Koalition konnten wir unsere Anträge im Zuge der Haushaltsverhandlungen einbringen. Das ist heute leider nicht mehr der Fall.“ Gerne erinnerte sich Münch an die Zusammenarbeit mit den Grünen, als beide Parteien noch in der Opposition waren.                                                       „Wir haben damals viele Anträge gemeinsam gestellt. Erstaunlicherweise ist davon heute nichts mehr zu merken“, bedauerte er. Man müsse wohl zu sehr der Ampelkoalition folgen. „Ich könnte es auch anders ausdrücken, aber das will ich nicht“, erntete Münch zustimmendes Gelächter von Seiten der Besucher. Auf jeden Fall würden sich die Freien Wähler weiter unabhängig für das Wohl des Wählers einsetzen. „Leider ist mit Erich Spamer nur einer der unabhängigen Bürgermeister in der Wetterau bei uns Mitglied“, hoffte Münch auf weiteren Zuspruch von Seiten der Rathauschefs in der Wetterau. Gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Laura Macho führt Spamer die kleine Fraktion. Münchs besonderer Dank galt Rudi Eimer, der bis 2006 die Freien Wähler als Kreisbeigeordneter vertrat.

Werhahn_spricht

Mein Ziel: Einzug in den Bundestag! „Meine Mutter hat mich bestärkt, meinen Weg zu gehen“, stellte sich Stephan Werhahn, vor. Werhans Mutter ist eine Tochter des ersten Kanzlers Konrad Adenauer.„Ich habe eine Familie mit vier Kindern und beruflich einiges auf die Beine gestellt. Jetzt möchte ich etwas zurückgeben“, sagte der 59-Jährige aus Neuss. „Unser Land und unsere Politik ist in eine Schieflage geraten. Deshalb wollen wir den Gedanken der Freien Wähler zum Wohle der Menschen und der Kommunen nach Berlin tragen. „Die fünf Prozent-Hürde ist schwer zu erreichen, aber wir können auch über drei Direktmandate in den Bundestag einziehen“, erinnerte Werhahn an den ersten Einzug der Grünen in das Bundesparlament. Er werde sich dafür einsetzen, dass klare Entscheidungen getroffen würden. Dazu gehöre auch, dass man nicht sinnlos mit Geld versuche, marode Staaten zu retten. „So kann man die Fehler nicht ausbügeln, die bei der Schaffung des Euro gemacht wurden.“ Außerdem werde er dafür kämpfen, dass die Politiker wieder mit dem Geld des Staates umgehen als wäre es ihr eigenes.

hlenschlgerspricht  

Auch eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen haben sich die Freien Wähler im     Bund auf die Fahnen geschrieben. Als Landesvorsitzender stimmte Walter Öhlenschläger auf die kommenden Aufgaben in Hessen ein. Auch hier gelte es zum Wohle der Bürger, eine klare Linie zu fahren. Vor allem die lokale Infrastruktur im ländlichen Raum müsse gefördert werden. Dazu gehörten Kinderbetreuung, Breitbandinternet und der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs. 

Landtagskandidaten1

Passend dazu wurden auch die kürzlich gewählten Landtagskandidaten für die Wetterau kurzvorgestellt: Für den Südkreis kandidiert neben Ersatzvertreterin Laura Macho der Bad Vilbeler FW-Vorsitzender Martin Gecks,- Ulrich Majunke, Fraktionschef in Büdingen, tritt nun für den Ostkreis an. Dessen Stellvertreter wurde der Gederner Herbert Weber. Für den Nordkreis nominierten die Freien Wähler ihren Vorsitzenden Ronald Berg aus Münzenberg. Stellvertreterin wurde Gerlinde Müller aus Echzell. 

25JFWG-UWGEhrung                                                              

Die Jubiläumsfeier schloss mit Ehrungen. Der Kreisvorsitzende Ronald Berg konnte neben den Gründungsmitgliedern Rudi Eimer und Alfred Schäfer auch Günther Metzger für 25 Jahre       Treue die silberne Ehrennadel nebst Urkunde aushändigen.  Auch Gudrun Roth und Irmtraud Köhler erhielten eine Ehrung für 15 Jahre Mitgliedschaft bei den Wetterauer Freien Wählern, hierfür gab es die bronzene Nadel.

Musiker

Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet von Phillip Mc Carthy.

MarkusKarger

Highlight des Tages war Comedian Markus Karger, der zwischendurch immer wieder Abwechselung in die Veranstaltung hereinbrachte und zum Abschluss des Abends noch als „Trude Herr“ brillierte.

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 Ulrich Majunke moderierte die Veranstaltung. Hier im Vordergrund Markus Karger in Aktion.

 

 

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Wetteraukreis

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